20.10.2006 -
Ausstellung havelländischer Künstler im polnischen Partnerkreis Nachdem im vergangenen Jahr auf Einladung des Landkreises Havelland Künstler des polnischen Partnerkreises Strzelce Krajenskie - Drezdenko ihr künstlerisches Schaffen im Rathenower
Kulturzentrum zeigten, erfolgte jetzt der Gegenbesuch. Der Rathenower Künstlerkreis des „Offenen Ateliers“ vertreten durch Michael Student, Rita Schröder, Doris Schacht, Fred Georg Machan,
Helmut Neitzel sowie die Premnitzer Malerinnen Annelie Knobloch und Christine Klemke, Angela Schulz und Gudrun Dossow präsentieren jetzt im Austausch ihre Bilder bis 15. November 2006 im Kulturhaus von Strzelce Krajenskie.
Strzelce Krajenskie, heute eine Stadt mit 10.000 Einwohnern, werden die Älteren noch unter dem Namen Friedeberg in der Neumark kennen. „Wie wir feststellten, identifizieren sich die Menschen
dort frei von der oft vorherrschenden Meinung mit der deutschen Vergangenheit. So werden z.B. in örtlichen Prospekten gleichzeitig die polnischen und deutschen Städtenamen genannt“, so Helmut Neitzel.
Die Ausstellung ist ein Projekt, dass durch die EU im Rahmen der Gemeinschaftsinitiative INTERREG gefördert wird. Neben
dem Aufbau der Ausstellung boten die polnischen Gastgeber ein umfangreiches und interessantes Programm – z.B. ein Ausflug zum Schloss Mierzecin (Mehrenthin), einem heute als Hotel eingerichteten neogotischen Herrenhaus; die
Stadtbesichtigung von Gorzow Wielkopolski (Landsberg an der Warthe) und der Villa Drawa im gleichnamigen Naturpark. Höhepunkt der Reise war natürlich die Eröffnung der Ausstellung der havelländischen Künstler am Donnerstag, den
5.Oktober 2006. Sowohl der Landrat des polnischen Partnerkreises Tadeusz Feder als auch Vertreter der Stadt Strzelce Krajenskie und der Wojewodschaft gehörten zu den offiziellen Vertretern, die mit Grußworten die deutschen Gäste
willkommen hießen. Der Landkreis Havelland war durch den Vorsitzenden des Kreistages Havelland Holger Schiebold und
den Landrat Dr. Burkhard Schröder vertreten, die in ihren Grußworten über die freundschaftlichen Beziehungen zwischen den Menschen beider Kreise sprachen.
Eine detaillierte Vita- Darstellung der Künstler und die Hintergründe zur europäischen Projektfinanzierung wurden von der
polnischen Kreisverwaltung in einer zweisprachigen Ausstellungsbroschüre dokumentiert und der Ausstellung beigelegt.
Alle Beteiligten waren sich darin einig, den künstlerischen Austausch weiter zu pflegen, vielleicht mit einem gemeinsamen Werkstatt- Pleinair polnischer und deutscher Künstler.
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