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Gedenken am Volkstrauertag in Gohlitz

Mit einer Gedenkfeier zum Volkstrauertag wurde an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft erinnert.

Der Landrat hat am Volkstrauertag gemeinsam mit Nauens Bürgermeister, Detlef Fleischmann, Vertretern des öffentlichen Lebens sowie zahlreichen Gästen den Opfern von Krieg und Gewaltherrschaft gedacht. Als Ort des Gedenkens wurde in diesem Jahr Gohlitz gewählt.

„Unser Leben steht im Zeichen der Hoffnung auf Versöhnung unter den Menschen und Völkern“, sagte Landrat Lewandowski während der Totenehrung. Unsere Verantwortung gelte dem Frieden unter den Menschen zu Hause und in der ganzen Welt, mahnte er.

Während der Feierlichkeiten wurde eine restaurierte Gedenktafel für Gefallene in den Befreiungskriegen (1813 bis 1815) in der Gohlitzer Dorfkirche eingeweiht und der Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht. Oliver Breithaupt, Geschäftsführer Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. Landesverband Brandenburg, ging in seiner Ansprache auf die Geschichte der Befreiungskriege ein. „Aus der Vergangenheit müssen wir Schlüsse für die Gegenwart ziehen. Frieden ist kein Zufall“, mahnte Breithaupt.

Bürgermeister Detlef Fleischmann sagte in seiner Rede: „Gedenkveranstaltungen wie diese sind auch Weckruf und Mahnung gegen das Vergessen. Wir dürfen nicht müde werden, den kommenden Generationen unser Wissen weiterzugeben."