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Landrat besucht Milower Land

Bildung, Windkraft und Verkehrssituationen - Landrat Roger Lewandowski hat die Gemeinde Milower Land besucht und damit seine Ortsbesuche im Havelland fortgesetzt. Zur Begrüßung übergab er dem Milower Bürgermeister Felix Menzel ein Gemälde mit dem Titel „Havelkähne“, das im Rahmen des Projektes der Kulturstiftung Havelland „Kunst im öffentlichen Raum“ von der Künstlerin Christine Link auf die Leinwand gebracht wurde. Das Motiv der Kähne auf der Havel begegnete der Künstlerin im Milower Land. Landrat Roger Lewandowski, zugleich Stiftungsratsvorsitzender der Kulturstiftung, hat die „Havelkähne“ als Dauerleihgabe für die Gemeindeverwaltung Milower Land übergeben.

Anschließend ließ sich der Landrat in Schmetzdorf die Problematik des Flächennutzungsplanes Wind erklären. Monatelang hatte die Gemeinde Milower Land gegen den Bau von Windkraftanlagen im Wald gekämpft und mit den Ablehnungsbescheiden von Landkreis und Landesamt für Umwelt einen Erfolg erringen können. Darüber informierte sich der Landrat vor Ort.

„Der Ortsbesuch in der Gemeinde Milower Land hat wieder einmal mehr gezeigt, dass der ländliche Raum attraktive Lebensbedingungen bietet. Vielerorts kommen junge Menschen in die Dörfer zurück und wollen dort leben. Das ist eine erfreuliche Entwicklung, sowohl für die Gemeinde als auch den Landkreis. Allerdings müssen weiterhin Anstrengungen unternommen werden, um diese Tendenz zu unterstützen“, sagte Landrat Roger Lewandowski, der auch die Kleine Grundschule und die Kita in Großwudicke besichtigte.

Ein weiteres Thema, das die Bürgerinnen und Bürger beschäftigt, erwartete den Landrat in Jerchel. Dort diskutierte er mit Anwohnerinnen und Anwohner über die Verkehrssituation in der Ortsdurchfahrt von Jerchel. Und er versprach, dass er sich für die Reduzierung der Geschwindigkeit der Lkw auf Tempo 30 einsetzen wird. Anschließend besuchte der Landrat die Feuerwehr Nitzahn, traf sich mit den Mitgliedern des Vereins „Naherholungsgebiet Lutze“ und besuchte die Milchgut Bahnitz GmbH.