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Futtermittelüberwachung

Die Futtermittelüberwachung ist eine Spezialisierungsrichtung der Lebensmittelüberwachung.

Futtermittel, die an Lebensmittel liefernde Tiere verfüttert werden, dürfen die Gesundheit der Tiere nicht gefährden und dürfen nicht zu schädlichen Rückständen in Lebensmitteln führen.

Die Futtermittelüberwachung dient dem Schutz von Mensch und Tier vor alimentären oder übertragbaren Krankheiten.

Wie funktioniert die Futtermittelüberwachung?

  • Durch amtliche Futtermittelkontrolleure werden alle landwirtschaftlichen Betriebe in regelmäßigen Abständen auf die Einhaltung der Futtermittelgesetzgebung kontrolliert. Es wird die Qualität, Zusammensetzung und Kennzeichnung geprüft und Buchkontrollen über die Herkunft der Futtermittel durchgeführt.
  • Mittels amtlicher Probenahmen werden im Labor verschiedene Parameter chemisch und mikrobiologisch bestimmt und die Reinheit der Futtermittel überprüft. Es werden beispielsweise Kontrollen auf Pflanzenschutzmittel, Dioxine und Tierarzneimittel durchgeführt ebenso wie auf Schimmelpilze und deren Gifte und krankheitsauslösende Bakterien.
  • Im Falle von festgestellten Unregelmäßigkeiten können Futtermittel gesperrt und aus dem Verkehr gezogen werden. Sollten bereits Lebensmittel betroffen sein, wird ein Rückruf ausgelöst.

Ansprechpartner

  • Frau Bellin
  • 03321-403-5504