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Lebensmittelhygiene

Verbraucherbeschwerden

Welche Angaben helfen dem Amt?

  • Um welches Lebensmittel handelt es sich?
  • Wie sieht die Verpackung aus? (Mindesthaltbarkeitsdatum, Stempelaufdruck)
  • Wer ist der Hersteller oder der Importeur?
  • Wann und wo wurde das Lebensmittel gekauft?
  • Unter welchen Bedingungen wurde es in der Verkaufsstätte gelagert?
  • Bei loser Ware: Welche Angaben waren im Geschäft bei der Ware angebracht?
  • Wann wurde welcher Mangel festgestellt? (z.B. abweichender Geruch oder Geschmack oder abweichendes Aussehen)
  • Wie wurde das Lebensmittel zu Hause gelagert? (z. B. gekühlt)
  • Welche Zeit ist zwischen dem Kauf und dem Verzehr des Lebensmittels vergangen?
  • Bei auftretenden Gesundheitsschäden: Wieviel Zeit ist vom Verzehr des Lebensmittels bis zum Auftreten der Beschwerden vergangen?
  • Wurde ein Arzt hinzugezogen?

Beschwerdeproben können auch im Lebensmittelüberwachungsamt abgegeben werden. Diese werden zur Untersuchung in das Landeslabor Brandenburg eingesandt.

Haben Sie sich vermutlich eine Lebensmittelvergiftung zugezogen?

Folgendes ist zu tun:

  • Gehen Sie zum Arzt oder in die Notaufnahme und teilen Sie Ihre Beobachtungen mit. Nötigenfalls werden weitere Untersuchungen veranlassen, um den krankmachenden Keim zu ermitteln.
  • Informieren Sie die Lebensmittelüberwachung möglichst umgehend. Sollten Sie sich nicht dazu in der Lage fühlen, bitten Sie einen Verwandten oder Bekannten, dieses zu tun. Je eher etwas im Lebensmittelhandel unternommen werden kann, desdo wahrscheinlicher ist es, die tatsächliche Ursache herauszufinden, und auch andere Menschen zu schützen.
  • Überlassen Sie das Lebensmittel, das vermutlich zur Erkrankung geführt hat, dem Lebensmittelüberwachungsamt, wenn noch Reste vorhanden sind. Die Untersuchung dieser sogenannten Beschwerdeprobe auf krankmachende Keime kann dann eingeleitet werden.
  • Teilen Sie alle Informationen, die Ihnen zu dem Lebensmittel vorliegen, dem Amt mit. Welche Angaben benötigt werden, finden Sie unter dem Thema Verbraucherbeschwerden.

 

Wenn der Rückschluß vom Arzt zum Lebensmittel gezogen werden kann, handelt es sich höchstwahrscheinlich um eine Lebensmittelvergiftung oder Infektion.

Das Lebensmittelüberwachungsamt leitet dann ggf. Maßnahmen ein.

Ansprechpartner

  • Frau Trinogga
  • 03321-403-5516