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Vorführpflicht von Fahrzeugen

Grundsätzlich kann die Vorführung des Fahrzeuges verlangt werden. Vorzuführen bei der Zulassung im Landkreis Havelland sind Fahrzeuge, welche

  • keine Originalpapiere besitzen, keine COC-Papiere vorhanden sind, kein Zollnachweis und keinen vom Hersteller ausgegebenen Fahrzeugbrief (sog. Werksbrief) haben oder keine Bescheinigung über die Identitätsprüfung eines amtlich anerkannten Sachverständigen (TÜV, Dekra, Zollbescheinigung u.a.).
  • Ein Ausfuhrkennzeichen erstmals oder als Verlängerung erhalten sollen,
  • mit Sondersignal oder gelbem oder blauem Rundumlicht ausgestattet waren oder sogar noch sind und einen neuen Fahrzeughalter bekommen sollen. Rufen Sie uns aber in jedem Fall vorher an, um zu klären, ob Ausnahmen gegeben sind, aufgrund derer diese Ausstattung vorhanden bleiben darf, bzw. um zu erfahren, welche weiteren Schritte eventuell vor der Zulassung erforderlich sind.
  • Ebenfalls vorzuführen sind Fahrzeuge, für welche ein kleines Kennzeichen ausgegeben werden soll.
  • Zulassung eines Fahrzeugs aus dem Ausland, bei dem erstmals eine Zulassungsbescheinigung Teil II ausgestellt werden muss. Ausnahmen:
    • Wenn gleichzeitig ein Gutachten eines amtlich anerkannten Sachverständigen nach § 13 EG-FGV / § 21 StVZO, welches zeitnah erstellt wurde und den expliziten schriftlichen Vermerk der Prüfung der Fahrzeugidentifizierungsnummer beinhaltet.
    • Neufahrzeuge, für die eine vom Hersteller ausgestellte ausländische Zulassungsbescheinigung – ohne Haltereintrag – vorgelegt wird.

Weitere Vorführungen können im Einzelfall nach Prüfung des Zulassungsvorganges dennoch erforderlich werden.

Rechtsgrundlagen