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Barrierearme Musterwohnung

Mit der Unterzeichnung einer Vereinbarung durch den Landkreis und der Wohnungsbaugesellschaft Rathenow steh der Realisierung eines der bisher größten Projekte im Demografie-Projekt Havelland, der Errichtung einer barrierearmen und technikunterstützten Musterwohnung in der Stadt Rathenow, nichts mehr im Wege.

Hier die Pressemitteilung des Landkreises

Musterkoffer mit Alltagshilfen für Senioren

Die an den Pflegestützpunkt des Landkreises, den Vorsitzenden des Kreisseniorenrates sowie an die Wohnraumberatung des Diakonischen Werkes Havelland e. V. übergebenen Musterkoffer sind die Vorboten der technikunterstützen barrierearmen Musterwohnung, die der Landkreis gemeinsam mit der Stadt Rathenow und der Kommunalen Wohnungsbaugesellschaft in diesem Herbst umsetzen wird.

Hier die Pressemitteilung des Landkreises

Bundesweiter Wettbewerb: 1. Preis für das Demografie-Projekt Havelland

Beim Bundeswettbewerb "Gesund älter werden in der Kommune bewegt und mobil", der von der BZgA in Zusammenarbeit mit der PKV ausgelobt wurde, wurde das Demografie-Projekt Havelland mit dem ersten Preis in der Kategorie "Landkreise" ausgezeichnet!

Hier der Presseartikel der MAZ vom 26.04.2016.

Hier der Link zur Wettbewerbsseite, auf der auch die Projekte der übrigen Preisträger sowie der weiteren Teilnehmer hinterlegt sind.

Empfang einer Delegation aus Lateinamerika

Am 14. April 2016 empfing die Demografie-Referentin Gäste aus Chile, Peru und Kuba zum Erfahrungsaustausch. Hier die Pressemitteilung des Landkreises Havelland.

Workshop barrierefreies Bauen im öffentlichen Raum

Anfang März fand im Landratsamt ein Workshop mit dem Titel „Barrierefreies Planen und Bauen im öffentlichen Verkehrs- und Freiraum“ statt. In diesem Rahmen erhielten 20 Teilnehmer aus kommunalen Verwaltungen des Landkreises sowie Vertreter des Behindertenbeirates Falkensee einen Einblick in die zu beachtenden einschlägigen DIN-Normen für Barrierefreiheit im öffentlichen Raum. Dazu war es zuerst wichtig, die betroffenen Zielgruppen zu beschreiben bzw. die Beschreibung in den Normen zu kennen.

Dass dabei nicht jede Individualität berücksichtigt werden kann, war ein erster wichtiger Aspekt des Workshops. Mit Hilfe einer Spezial-Brille, die die Teilnehmer benutzten, wurde das Sehvermögen auf wenige Prozente reduziert, so dass jedem bewusst wurde, wie wichtig beispielsweise die Verwendung eines ausreichenden Kontrastes bei der Bodengestaltung im öffentlichen Raum ist. Aber auch ganz praktische Hinweise zur Umsetzung der DIN-Normen 18040/ Teil 3 und 32984 erhielten die Teilnehmer durch die Referentin Nadine Metlitzky, die gleichzeitig als Gutachterin tätig ist. „Weniger ist manchmal mehr“, forderte die Referentin auf, sich die Umwelt genauer anzuschauen. Wo bereits ausreichende Orientierungshilfen durch bestehende Gebäude- oder Mauerkannten vorhanden sind, sei es überflüssig, weitere künstliche Bodenindikatoren mit Informationscodes zu verwenden, erklärte Metlitzky. An erforderlichen Stellen müsse auch nicht nur auf die von der Industrie angebotenen Bodenindikatoren zurückgegriffen werden. So könnte eine Leitlinie eben auch nur aus einem anderen Bodenbelag als seine Umgebung bestehen. Sie müsste sich nur entsprechend kontrastreich und mit unterschiedlichem Klang bei Benutzung eines Langpendelstocks abheben.

Der Workshop wurde durch das Demografie-Projekt Havelland initiiert.