26.10.2004 - Jagdjahr 2003/04: 162 Tonnen Wildbret erlegt Schon am 31. März endete offiziell das Jagdjahr 2003/04. Bis alle Daten aus den zehn havelländischen Hegegemeinschaften zusammengetragen und alle Statistiken ausgewertet wurden, ging jedoch einige Zeit ins Land. Nun liegt aber die Bilanz des vergangenen Jagdjahres vor: Im Landkreis Havelland kamen insgesamt 7 679 Rehe und Schweine (Schalenwild) zur Strecke: 225 Stück Rotwild, 369 Stück Damwild, 44 Stück Muffelwild, 4146 Stück Rehwild und 2 913 Stück Schwarzwild. Dazu zählt auch verunfalltes Wild; der Anteil liegt hier bei 3 Prozent. Das Wildbretaufkommen an Schalenwild betrug stolze 162. 263 kg. Trotzdem ist der Wildbestand in havelländischer Feld und Flur nach wie vor sehr hoch. So kommen etwa auf eine Fläche von 100 Hektar oftmals 10 Wildscheine; wünschenswert wären etwa 3. Um im Sinne der Land- und Forstwirtschaft auf eine tragbare Wilddichte zu kommen, müssten die Bestände weiter reduziert werden. Ideen der Hegegemeinschaften sind hier gefragt. Auch Raub- und Niederwild sowie Vögel werden gejagt. Im Jagdjahr 2003/4 wurden insgesamt 2 107 Füchse, 206 Dachse, 70 Waschbären, 112 Marderhunde, 373 Gänse, 611 Enten und 138 Ringeltauben zur Strecke gebracht. Auch hier ist das Unfallwild schon mit erfasst.Durch das kontinuierliche Anbringen von Wildspiegeln an Unfallschwerpunkten konnte die Anzahl der Wildunfälle deutlich verringert werden. Diese auch aus polizeilicher Sicht positive Bilanz steht nachweisbar im ursächlichen Zusammenhang mit der Verwendung der Wildspiegel. Einschließlich bis zum Jahr 2003 wurden insgesamt 1 610 Wildspiegel an den Straßen im Havelland angebracht. Auch im Jahr 2004 wurden bereits weitere 700 Wildspiegel, die vorrangig an Landstraßen eingesetzt werden sollen, der kreislichen Unfallkommission übergeben. |