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23. November 2020 - 900 Euro Zuschuss für private Ladestationen

Der Bund bezuschusst ab dem 24.11. den Bau und die Installation von privaten Ladestationen für Mieter, Eigentümer und Vermieter mit 900 Euro.

Bei der Anschaffung eines privaten Elektrofahrzeuges spielt auch immer die passende Lademöglichkeit eine wichtige Rolle. Die Förderung ist über die KfW zu beantragen – KfW Zuschuss 440 Ladestationen für Elektroautos - Wohngebäude. Der Antrag muss gestellt werden, bevor man die Ladestation bestellt, den Zuschuss erhält man nach Abschluss des Vorhabens. Gefördert werden Lademöglichkeiten mit 11kW Ladeleistung, die ausschließlich im privaten Gebrauch sind und mit 100% Strom aus erneuerbaren Energien gespeist wird. Außerdem muss die Wallbox intelligent steuerbar sein. Bezuschusst werden die Kosten für die Ladestation, das Energiemanagementsystem zur Steuerung der Ladestation, der Netzanschluss und notwendige Elektroinstallationsarbeiten mit einem Festbetrag von 900 Euro.

Wallbox

29. September 2020 - Landkreis veröffentlicht Informationen zu Ladeinfrastruktur im Geoportal

Um die Elektromobilität weiter zu fördern, stellt der Landkreis zusätzliche Informationen zur Ladeinfrastruktur in seinem Geoportal zur Verfügung.

Im Geobürgerportal des Landkreises Havelland kann nun der Bestand an Ladesäulen im Gebiet des Landkreises eingesehen werden. Die Ladesäulen sind farblich nach öffentlich, halb-öffentlich und nicht öffentlich unterteilt. Öffentliche Ladesäulen sind 24/7 öffentlich für jeden zugänglich, halb-öffentliche wenigstens 12 Stunden pro Tag öffentlich zugänglich. Nicht öffentliche Ladesäulen sind nur unter bestimmten Voraussetzungen oder nur einem festgelegten Nutzerkreis, wie z. B. Hotelgästen zugängig.

Zusätzlich zum aktuellen Bestand an Ladesäulen im Landkreis sind im öffentlichen Geobürgerportal nun auch die Ladebedarfsräume verfügbar. Diese wurden im Rahmen der Erstellung des Elektromobilitätskonzeptes für den Landkreis ermittelt. Die Bedarfsräume stellen Orte dar, an denen günstige Standorte für weitere Ladesäulen liegen. Je höher der entsprechende Eignungswert an einem Standort umso sinnvoller ist die Errichtung einer Ladesäule an der entsprechenden Stelle. Die Ladebedarfsräume sind eine gute Informationsbasis für den zukünftigen Ausbau der Ladeinfrastruktur hin zu einer flächendeckenden Versorgung.

Hier finden Sie weitere Informationen zur Methodik der Bestimmung der Ladebedarfsräume.

13. Juli 2020 - Erstmalige Auslobung eines Klimaschutzpreises

Im Rahmen des von der Mittelbrandenburgischen Sparkasse unterstützten Wirtschaftsförderpreises wird dieses Jahr zum ersten Mal auch ein Klimaschutzpreis verliehen. Er wird in den zwei Kategorien „Bürgerschaft“ und „Schule“ vergeben. Mit ihm soll außerordentliches Engagement für den Klimaschutz im Landkreis Havelland gefördert und honoriert werden. Die Bewerbungskriterien, sowie das Bewerbungsformular finden Sie unter nebenstehenden Links. Weitere Informationen zu Bewerbung und Nominierung erhalten Sie beim Referat Wirtschaftsförderung, Platz der Freiheit 1 in 14712 Rathenow, Tel.:03385/551-1266 oder beim Bereich Klimaschutz, Goethestraße 59/60 in 14641 Nauen, Tel.:03321/403-5446. Einsendeschluss für Bewerbungen ist der 31.08.2020.

09. Juli 2020 - Landkreis ist beim STADTRADELN dabei!

Der Landkreis Havelland beteiligt sich in diesem Jahr vom 17.08. – 06.09.2020 am Wettbewerb STADTRADELN. Dabei geht es um Spaß am Fahrradfahren und tolle Preise, aber vor allem darum, möglichst viele Menschen für das Umsteigen auf das Fahrrad im Alltag zu gewinnen und dadurch einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

Wenn circa 30 Prozent der Kurzstrecken bis sechs Kilometer in den Innenstädten Deutschlands mit dem Fahrrad statt mit dem Auto gefahren würden, ließen sich etwa 7,5 Millionen Tonnen CO2 vermeiden. Gemeinsam mit dem Amt Friesack, den Gemeinden Wustermark und Dallgow-Döberitz sowie den Städten Rathenow, Ketzin/Havel und Falkensee sollen möglichst viele Kilometer gesammelt werden. Machen auch Sie mit und melden Sie sich an unter https://www.stadtradeln.de/kreis-havelland.

05. Juni 2020 – Zweiter Aufruf zur Antragseinreichung für die Förderung von Ladeinfrastruktur beim Land (RENplus 2014-2020)

Der zweite Förderaufruf des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Energie im Rahmen der Umsetzung der Energiestrategie des Landes Brandenburg ist veröffentlicht. Ab sofort und bis zum 31.10.2020 kann eine Förderung für die Beschaffung und Errichtung von Ladeinfrastruktur beantragt werden. Diesmal werden ebenfalls Ladepunkte mit einer beschränkten Zugänglichkeit gefördert. Die Ladepunkte müssen mindestens 12 Stunden am Tag und an sechs Tagen in der Woche zugänglich sein. Dies soll es Unternehmen ermöglichen, ihre Ladeinfrastruktur auf dem Kundenparkplatz gefördert zu bekommen.

Die Bekanntmachung mit allen Details finden Sie hier.

03. April 2020 - Kontaktloses Beratungsangebot der Verbraucherzentrale

Als unabhängige Beratungsinstitution bietet die Verbraucherzentrale auch in diesen Zeiten weiterhin Energieberatungen an. Dazu gibt es ein telefonisches Angebot unter der Telefonnummer unter 0800 – 809 802 400. Bei diesem können sich die Verbraucher kostenfrei zu ihren Energiesparfragen beraten lassen. Zusätzlich werden auch Online-Vorträge zu verschiedenen Themen angeboten. Am frühen Abend können sich interessierte Verbraucher so u.a. zu Fördermitteln oder Wärmeschutz informieren.

Weitere Informationen finden Sie hier.

15. November 2019 - Gutscheine für Energieberatungen zu vergeben

Seit heute stellt der Landkreis Havelland in Kooperation mit der Verbraucherzentrale Brandenburg 50 Gutscheine für eine Energieberatung im Wert von 30 EUR zur Verfügung. Die Aktion endet am 28. Februar 2020, oder wenn alle Gutscheine vergeben sind.

Das Beratungsangebot der Energieberater richtet sich vornehmlich an Haus- und Wohnungseigentümer des Landkreises, aber auch an Mieter. Das Angebot der Verbraucherzentrale reicht von einer Überprüfung der Heizanlage bis hin zur Eignung des Eigentums für Solaranlagen. Eine Übersicht über das Beratungsangebot finden Sie hier.

Ziel der Beratung ist es, individuelle Potenziale für ein energieeffizientes und gebäudeschonendes Wohnen aufzudecken. Auf diese Weise kann ein großer Kostenfaktor des Wohnens minimiert werden. So können Sie einen persönlichen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Da die Anzahl der Gutscheine begrenzt ist, wird um eine Anmeldung bei Frau Zellmer (03321 – 403 5444 oder klimaschutz@havelland.de) gebeten.

06. September 2019 – Öffentlicher Feldtag im Westhavelland

Die Kreisverwaltung und der Kreisbauernverband Havelland laden zum zweiten öffentlichen Feldtag im Westhavelland am 06. September 2019 ein. Dieses Jahr sollen Möglichkeiten zur Steigerung der Trockenresistenz anhand unterschiedlicher Saatzeitpunkte von Gründüngung sowie die Förderung von Bodenleben anhand des Anbaumanagements im Fokus stehen. Die Praxisschulung für Landwirte zu Methoden der Humus-Regeneration wird von Dipl.- Ing. Dietmar Näser vom Büro für regenerative Landwirtschaft "Grüne Brücke" geleitet und findet auf den Flächen von biologischen und konventionellen Landwirtschaftsbetrieben in und um Gülpe (Westhavelland) statt.

Um eine verbindliche Anmeldung beim Klimaschutzmanagement des Landkreises Frau Dr. Nicole Wäschke (03321 - 403 5435 oder klimaschutz@havelland.de) bis zum 30. August 2019 wird gebeten.

26. Juli 2019 – Förderung für Heizungsoptimierung

In privaten Haushalten werden rund drei Viertel des Energieverbrauchs für Raumwärme verbraucht, so dass durch den hohen Anteil an fossilen Energieträgern dieser Bereich erheblich zu den Treibhausgasemissionen beiträgt. Ein Ansatz, um im Wärmebereich CO2-Emissionen einzusparen, ist in die Effizienz der bestehenden Systeme zu investieren. So können relativ günstig Heizungspumpen durch hocheffiziente Pumpen ausgetauscht werden. Diese verbrauchen bis zu 80% weniger Strom. Der Austausch dieser Pumpen wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie mit bis zu 30% (maximal 25.000€) gefördert. Zusätzlich kann noch die Förderung einer Heizungsoptimierung durch einen hydraulischen Abgleich beantragt werden.

Genaueres zu Fördergegenstand, welche Pumpen gefördert werden und dem Verfahren finden Sie hier.

18. Juni 2019 - Das Elektromobilitätskonzept für den Landkreis wurde vorgestellt!

Die Förderung von Elektromobilität ist ein wichtiger Bestandteil des Klimaschutzkonzeptes des Landkreises Havelland. Um die Maßnahmen in diesem Kontext umzusetzen, hat der Landkreis ein Elektromobilitätskonzept gefördert vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur in Auftrag gegeben. Dies wurde von den Auftraggebern Herrn Meyer (PwC GmbH) und Herrn Prof. Dr. Häusler (GRETAS GmbH) am 18. Juni 2019 im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung im Kreishaus Nauen vorgestellt.

In dem Konzept werden nach einer wissenschaftlichen Potentialanalyse Ladebedarfsräume für Elektrofahrzeuge identifiziert, die sich besonders gut eignen, um dort mit dem Aufbau der Ladesäuleninfrastruktur im Landkreis zu beginnen. Möglichen Betreibern von Ladesäulen soll ein Leitfaden zum Genehmigungsprozess das Aufstellen einer Ladesäule erleichtern. Auch werden Maßnahmen genannt, die der Landkreis ergreifen kann, um die Elektromobilität weiter im Gebiet zu verankern.

Das Konzept wird in Kürze auf der Klimaschutz-Webseite des Landkreises veröffentlicht.

22. Mai 2019 - Kleine Grundschule Hohennauen: Energiesparmeister in Brandenburg

Die Kleine Grundschule Hohennauen hat an dem Energiesparmeister-Wettbewerb von co2online und dem BMU teilgenommen und ist Landessieger geworden!

Durch das Engagement der Lehrerinnen vor Ort werden Klimaschutzthemen bereits von der ersten Klasse an in den Unterricht integriert. Klimaschutzbeauftragte in den Klassen sorgen dafür, dass Schülerinnen und Schüler ebenfalls Verantwortung übernehmen. Auf dem jährlich stattfindenden Klima-Aktionstag werden neben den Themen erneuerbare Energien und Energieeffizienz auch der nachhaltige Umgang mit unserer Lebensgrundlage thematisiert. Die Schule bemüht sich ebenfalls um den Austausch mit anderen Schulen. So wird es demnächst einen Austausch zum Klimaschutz mit einer Partnerschule in Bulgarien geben.

Das Preisgeld des Energiesparmeister-Wettbewerbes möchte die Schule in die Errichtung von Hochbeeten investieren. Damit die Kleine Grundschule Hohennauen auch auf Bundesebene gewinnt und somit „Energiesparmeister Gold“ wird, benötigt sie die Unterstützung der Havelländerinnnen und Havelländer. Bis zum 5. Juni 2019 haben Sie Zeit, Ihre Stimme für die vorbildliche Schule auf der Seite www.energiesparmeister.de/voting abzugeben.

Wir wünschen der Kleinen Grundschule Hohennauen viel Erfolg beim Bundeswettbewerb der Energiesparmeister!

8. Mai 2019 - ASB Falkensee übergibt Stromspar-Scheck an den Landkreis Havelland

Der Stromsparcheck geht in eine neue Projektphase. Bei diesem vom Bund und vom Landkreis geförderten Projekt werden Langzeitarbeitslose als Stromsparhelfer weitergebildet, die durch Vor-Ort Termine Energieeinsparpotentiale in einkommensschwachen Haushalten identifizieren. Durch die Ausgabe von Soforthilfen und durch Aufklärung können direkte Einsparmaßnahmen umgesetzt werden.

 Zum Abschluss des Projektes „Stromsparcheck kommunal“ haben Herr Gunia und Herr Dittert vom ASB Falkensee sich bei den Dezernenten des Umweltamtes und des Jobcenters für die Unterstützung bei der Umsetzung des Projektes bedankt. In der vergangenen Projektphase konnten durch die Beratung einkommensschwacher Haushalte zu Energieeinsparungen rund 470 t CO2 eingespart werden. In der neuen Projektphase „Stromsparcheck aktiv“ sind die Stromsparhelferinnen und -helfer erneut im Havelland unterwegs und beraten zu Fragen der Energie- und Ressourcenschonung. Wir wünschen weiterhin viel Erfolg bei der Umsetzung des Projektes.

27. September 2018 - Expertenworkshop zur Elektromobilität

Vertreter aus Kommunen, Landkreis und Land sind am 27. September in Nauen für einen Expertenworkshop zusammengekommen, um die ersten Ergebnisse der Arbeiten am Elektromobilitätskonzept für den Landkreis Havelland zu diskutieren. Zur fachlichen Unterstützung des Vorhabens waren auch die regionalen Energieversorger geladen. Die Erarbeitung des Elektromobilitätskonzepts erfolgt durch die PwC GmbH in Zusammenarbeit mit der GRETAS GmbH und wird durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert.

Auf der Agenda des Expertenworkshops stand der Austausch zu ersten Ergebnissen der geografischen Analysen für die Standorte von Ladepunkten im Landkreis. Mittels der Untersuchungen sollen die Räume in der Region identifiziert werden, in denen Bedarfe für das Laden von Elektrofahrzeugen heute schon bestehen oder perspektivisch bestehen werden. Des Weiteren wurden die Voraussetzungen für die Installation und den Betrieb von Ladeinfrastruktur im öffentlichen Raum besprochen. Im Fokus stand dabei die Abstimmung von Entscheidungsgrundlagen, um den Gemeinden des Landkreises einen koordinierten Aufbau von öffentlich-zugänglichen Ladeeinrichtungen zu ermöglichen.

In dem Austausch über die verschiedenen Ebenen hinweg konnten vielversprechende Ansätze herausgearbeitet werden, die im weiteren Projektablauf durch PwC und GRETAS aufbereitet und verfeinert werden. Die Fertigstellung und Veröffentlichung des Elektromobilitätskonzepts erfolgt voraussichtlich im 1. Halbjahr 2019.

14. März 2018 - Studie zur Untersuchung des Speicherbedarfs auf Nauener Platte fertiggestellt

Die Studie  zur Untersuchung des Speicherbedarfes im Bereich der Nauener Platte wurde fertig gestellt. Die Ergebnisse wurden am 23. Februar 2018 öffentlich im Kreishaus Nauen vorgestellt.

Die Stromerzeugung auf der Nauener Platte erfolgt ausschließlich aus erneuerbaren Energien, wobei der Windenergie bei 194 Bestandsanlagen mit einer Gesamtleistung von 338 MW im Jahr 2015 eine ganz besondere Rolle zukommt. Weiterhin existieren vor Ort Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von 20,3 MW und Biogasanlagen zur Stromerzeugung mit insgesamt 4,6 MW elektrischer Leistung.

Ein erheblicher Anteil, der durch Wind, Sonne und Biomasse generierten Energie kann nicht in die Netze eingespeist werden. Grund hierfür sind zum Teil die bislang fehlenden Möglichkeiten die generierte Energie mechanisch oder chemisch zwischen zu speichern.

Wann wie viel dieses Überschussstroms aufgrund der lokalen Gegebenheiten ungenutzt bleibt und wie hoch der Bedarf an Energiespeicherung ist, hat der Landkreis Havelland im Jahr 2017 ermitteln lassen. Des Weiteren wurde ermittelt, welche Speichertechnologien zum Einsatz kommen sollten. Die Ergebnisse sind in der Studie einsehbar. Die Zusammenfassung am Anfang gibt einen strukturierten und knappen Überblick über die wichtigsten Ergebnisse.

15. März 2017 - Klimawandel im Klassenzimmer

Zum feierlichen Abschluss des kreislichen Energiesparprojektes an Schulen kamen am Mittwochvormittag sieben der acht teilnehmenden Schulen im Kreishaus Rathenow zusammen, um Bilanz zu ziehen. Belohnt für ihr Engagement wurden alle teilnehmenden Schulen von Landrat Roger Lewandowski und Umweltdezernent Dr. Henning Kellner mit einer Urkunde und einer Prämie.

Insgesamt haben alle am Energiesparprojekt beteiligten Schulen seit Projektbeginn im Jahr 2014 im Durchschnitt eine Gesamtenergieeinsparung von sieben Prozent erreicht. Landrat Roger Lewandowski zeigte sich in seiner Begrüßung beeindruckt vom Engagement der havelländischen Schüler: „Alle Schulen haben eine CO2-Einsparung von insgesamt 100 Tonnen erwirtschaftet, was dem jährlichen Stromverbrauch von 55 Vier-Personen-Haushalten entspricht. Ihr habt damit einen wichtigen Beitrag zum Schutz unserer Umwelt und unserer Heimat geleistet.“

Das Energiesparprojekt an den Schulen ist eine Schlüsselmaßnahme des Klimaschutzkonzeptes des Landkreises, das im September 2013 vom Kreistag beschlossen wurde. Darin festgelegt wurde unter anderem die Senkung des Energieverbrauches im Kreis. „Wir sind unserem Ziel mit Eurer Hilfe ein Stück näher gekommen“, bedankte sich der Landrat bei den Schülerinnen und Schülern.

Die teilnehmenden Schulen haben sich im Projektzeitraum von drei Schuljahren intensiv mit dem Thema Energiesparen auseinandergesetzt, Energieteams gebildet und mithilfe von Messungen und Analysen Maßnahmen entwickelt, mit denen zeitnah Energieeinsparungen herbeigeführt werden konnten. Unterstützt wurden sie dabei vom Berliner Unabhängigen Institut für Umweltfragen, das der Landkreis mit der Projektumsetzung beauftragt hatte.

„Schulbester“ beim Energiesparen wurde die Kleine Grundschule Hohennauen, die ein Einsparpotenzial von 18 Prozent erreicht hat.

Insgesamt nahmen folgende Schulen am Energiesparprojekt teil:

  1. Marie-Curie Gymnasium Dallgow-Döberitz
  2. OSZ Havelland Nauen/ Rathenow/ Friesack
  3. Grundschule und Oberschule der Kooperationsschule Friesack
  4. Förderschule „Havellandschule“
  5. Förderschule „Spektrum“
  6. Kleine Grundschule Hohennauen
  7. Grundschule am Wasserturm Dallgow-Döberitz
  8. Oberschule Falkensee

24. Februar 2017 - Energiesparangebote für das Havelland

Wie kann ich meinen Stromverbrauch senken und zukünftig Kosten sparen? Auf diese und weitere Fragen zu den Themen Energiesparen und Klimaschutz gibt ab sofort das interaktive Energie-Infohäuschen im Bürgerservice-Büro Falkensee Auskunft. „Haushalte könnten jährlich bis zu 1.200 Euro an Energiekosten einsparen, wenn man um den Stromverbrauch von Geräten weiß und Energiesparpotentiale nutzt“, sagt Robert Kausmann, Sachbearbeiter im Klimaschutz des Landkreises.

Über einen berührungsempfindlichen Bildschirm (Touchscreen) können sich Interessierte über lokale Klimaschutzinitiativen informieren, nützliche Energiespartipps erhalten und ihr Wissen in einem Energiequiz testen.

Zusammen mit der Regionalen Planungsstelle Havelland-Fläming, die das Energie-Infohäuschen bereitstellt, wirbt der Landkreis Havelland nun dafür, dieses Angebot zu nutzen. „Das ist gut fürs Klima und den Geldbeutel“, so Kausmann.

Zu weiteren Maßnahmen, mit denen die Kreisverwaltung die Bürger zum Energiesparen und zur aktiven Teilnahme am Klimaschutz anregen und unterstützen möchte, gehören das Solardachkataster, das die Effizienz einer Photovoltaikanlage auf dem eigenen Hausdach errechnet und die Bereitstellung kostenloser Stromsparchecks für einkommensschwache Haushalte

Veranstaltungskalender

15. Juni 2017 - Feldtag im Westhavelland (jetzt anmelden!)

Die Kreisverwaltung und der Kreisbauernverband Havelland laden zum ersten gemeinsamen Feldtag im Westhavelland am 15. Juni 2017 ein. Die Praxisschulung für Landwirte zu Methoden der Humus-Regeneration wird von Dipl.- Ing. Dietmar Näser vom Büro für regenerative Landwirtschaft "Grüne Brücke" geleitet und findet auf den Flächen von biologischen und konventionellen Landwirtschaftsbetrieben in und um Gülpe (Westhavelland) statt.

Um eine verbindliche Anmeldung beim Klimaschutzmanager des Landkreises Herrn Martin Thiele (03321 - 403 5435 oder klimaschutz@havelland.de) bis zum 10. Juni 2017 wird gebeten.