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Klimaschutz in der Landwirtschaft

Fast 60 % der Gesamtfläche des Havellandes wird landwirtschaftlich genutzt. Die Landwirtschaft trägt mit einem hohen Anteil zur Emission von Treibhausgasen bei, kann aber bei der Bindung von CO2 im Boden helfen. Deshalb sollen Landwirte als wichtige Akteure im Klimaschutz langfristig eingebunden werden.

Der Landkreis Havelland unterstützt Landwirte im Westhavelland dabei, ihre Flächen regenerativ zu bewirtschaften. Durch ein verändertes Management des Pflanzenanbaus soll im Boden Humus aufgebaut werden, welcher die Fähigkeit besitzt, CO2 zu binden. Laut einer Machbarkeitsstudie, welche von der Grünen Brücke – Büro für regenerative Landwirtschaft durchgeführt wurde, können mit einem veränderten Anbaumanagement 0,3% Humus jährlich mit einer Bindekapazität von ca. 27 t CO2/ha aufgebaut werden. So helfen die Landwirte nicht nur aktiv beim Klimaschutz mit, sondern wirken gegen die Degradation unserer Böden und erhalten unsere Lebensgrundlage auch für nachfolgende Generationen.

Um die Landwirte dabei zu unterstützten, einen nachhaltigen Umgang mit den Böden in der Agrarlandschaft zu fördern, hat der Landkreis Gerätschaften wie einen Bodenkoffer mit Materialien für Blattsaft- und Bodentests, eine Bodenfräse und einen Unterbodenlockerer beschafft. Regelmäßige Bodenproben helfen dabei, die Wirkung der Maßnahmen beurteilen und vergleichen zu können.

Haben Sie Interesse, auch dabei zu sein? Gerne können Sie sich an uns wenden!