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Müll trennen, um das Klima zu schützen

Mülltrennung hat zum Ziel, dass möglichst viele Materialien recycelt werden können. Denn das Recycling kommt der Umwelt zugute. Es funktioniert aber nur dann, wenn Verpackungen nach Materialart getrennt entsorgt werden, damit sie anschließend verwertet werden können.

Restmüll, der falsch in die Gelbe Tonne bzw. in den Gelben Sack, die Papiertonne oder die Glassammlung gelangt, erschwert den Sortierprozess erheblich und kann das Recycling der Verpackungen sogar unmöglich machen. Daher fängt Recycling schon zuhause mit der richtigen Mülltrennung an. Von Dir getrennte Verpackungen bleiben getrennt und können daher recycelt werden.

Die Initiative der dualen Systeme klärt über Recycling in Deutschland auf – wie es funktioniert und was es bringt.

Müll richtig trennen:

Ob amüsant oder abstoßend: Es gibt Dinge, die wirklich in keine Tonne gehören – und erst recht nicht in die Gelbe. Oft landen sie trotzdem drin. Das erleben die Mitarbeiter*innen von Sortieranlagen Tag für Tag: Etliche No-Go’s finden sich dort auf dem Sortierband. Das waren die auffallendsten Funde – und so gehören sie wirklich entsorgt.

Verlust von wertvollen Ressourcen: Verpackungen, die in der Restmülltonne entsorgt werden, gehen dem Kreislauf für immer verloren. Restmüll, der falsch in die Gelbe Tonne/den Gelben Sack, die Papiertonne oder die Glassammlung gelangt, erschwert den Sortierprozess erheblich und kann das Recycling der Verpackungen sogar unmöglich machen.

  • Umweltbelastung: Mit der richtigen Mülltrennung steigt auch die Menge der Recyclingmaterialien, die für die Herstellung neuer Produkte eingesetzt werden können. Es müssen dadurch weniger Primärrohstoffe zum Einsatz kommen, die deutlich mehr Energie verbrauchen. Der Einsatz von Recyclingmaterialien hingegen kommt der Umwelt zugute.  
  • CO2-Belastung: Das renommierte Öko-Institut in Freiburg hat berechnet, dass durch das Recycling von Verpackungen aus dem Gelben Sack und der Gelben Tonne, Glas sowie Papier, Pappe und Karton in Deutschland jährlich rund 3,1 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente eingespart werden. Dieser Anteil kann nur durch die richtige Mülltrennung eingespart werden.
  • Hohe Kosten: Durch den Aufwand zur maschinellen und manuellen Sortierung des Abfalls entstehen hohe Kosten. Diese tragen die Produkthersteller, die Verpackungen für ihre Produkte benötigen und für die Entsorgung der Verpackungen Beteiligungsentgelte an ihr duales System bezahlen. Diese Kosten werden letztlich an die Verbraucher weitergegeben, die die Produkte erwerben.