Informationen zur Afrikanischen Schweinepest

Afrikanische Schweinepest – vorbeugendes Monitoring beim Schwarzwild

Tupfer-Proben bei Fallwild und Unfallwild

Zur Führerkennung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) ist es nach Schweinepest-Verordnung vorgesehen, dass alle tot aufgefundenen Stücken Schwarzwild einer Untersuchung auf ASP unterzogen werden.

 

Dazu bittet das Veterinäramt alle Jäger um Mithilfe.

 

Wenn ein totes Wildschwein gefunden wird, soll von dem Tier eine Tupfer-Probe von blutiger Flüssigkeit genommen werden.

 

Die Probe muss gut verschlossen werden und kann bei allen 3 Bürgerservicebüros des Landkreises Havelland (in Rathenow, Nauen und Falkensee) abgegeben werden.

Für das Abgeben der Probe wird je Probe eine Aufwandsentschädigung von 50,00 Euro gewährt.

Bitte füllen Sie dazu einen Wildursprungsschein aus (in diesem Fall auch für Fallwild!) und geben Sie ihn mit der Probe ab. Das Bürgerservicebüro fragt nach den Daten des Fundortes. Bitte beschreiben Sie den Fundort möglichst genau.

Die Aufwandsentschädigung wird bargeldlos innerhalb von wenigen Wochen auf Ihr Konto überwiesen.

 

Wir möchten die Jäger darum bitten, unbedingt weiterhin Tupferproben von verendet aufgefundenen Wildschweinen abzugeben, da sich die ASP- Lage in Polen leider nicht verändert hat. (siehe Karte)

 

 

 

 

Standortmeldung eines Totfundes

Um den Fundort eines toten Wildschweines möglichst genau bestimmen zu können und auch um uns diesen detailliert (z.B. durch Koordinatenbestimmung) mitteilen zu können, gibt es zwei erprobte Möglichkeiten, welche sehr gut über das Smartphone funktionieren.

Beide Varianten stellen wir Ihnen hier vor :

Merkblatt zur Benutzung des Tierfundkatasters 2020- Handyversion

Merkblatt zur Benutzung von googlemaps 2020- Handyversion

Wir bitten Sie darum, diese im Falle eines Totfundes zu nutzen.

Welche der beiden Versionen Sie letztlich nutzen, ist Ihnen natürlich selbst überlassen.

Afrikanische Schweinepest in Europa

Karte der ASP-Ausbrüche in Europa, Stand März 2020