Arbeit & Leben
Wirtschaft & Verkehr
Umwelt & Landwirtschaft

Wustermark bleibt am Netz

RB21 fährt auch künftig über Wustermark

Heute, am 18.02.2019, hat Frau Ministerin Schneider in einem Pressefrühstück verkündet, dass die RB 21 auch künftig – also nach 2022 – über Wustermark fahren wird. Nachdem zunächst der Entwurf des Landesnahverkehrsplans 2018 vorsah, die Linienführung der RB 21 neu zu gestalten und mit der RB 13 zu verknüpfen, um so eine direkte Verbindung von Potsdam und Golm nach Spandau zu erreichen, dafür sollte der Halt in Wustermark entfallen. Der Landkreis, die Gemeinde, die Wirtschaft, die Verbände und tausende Bürger, zum Teil in der Bürgerinitiative „Nicht ohne Wustermark“ vertreten, protestierten gegen diesen Vorschlag, sodass im Beschluss zum Landesnahverkehrsplan ein Moderationsverfahren zur RB 21 initiiert werden sollte. In diesem Moderationsverfahren, durchgeführt von der Firma Innoverse unter Leitung von Hans Leister, waren Vertreter des Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung, der VBB GmbH, des Landkreises Havelland, der Gemeinde Wustermark, der DB Netz und der Bürgerinitiative bestrebt, nach Lösungen zu suchen. Nach einer Konfliktdiagnose wurden mögliche Lösungen mit den Fachleuten und mit allen Teilnehmern intensiv diskutiert. Es wurde ein Vorschlag als Ergebnis der Moderation gefunden:  Führung der RB 21 über Wustermark, unter Beibehalt der Bedienung der Bahnhöfe Wustermark und Elstal, d.h. die RB 21 fährt wie bisher von Potsdam kommend nach Wustermark und „macht Kopf“ und fährt dann weiter nach Elstal, Dallgow-Döberitz, Berlin-Spandau. Die Bedienung der bisherigen Bahnhöfe ist auch weiterhin möglich. DB Netz hat diese Streckenführung bei gleichbleibenden Rahmenbedingungen bestätigt.  Für den Fall, dass der Fahrplanvorschlag durch nicht absehbare Entwicklungen nicht realisierbar/fahrbar ist, wird eine Rückfallposition in Beibehaltung der bisherigen Linienführungen der Linien RB 13 und RB 21 vorgeschlagen. Der Landrat, Herr Lewandowski, freut sich, „dass eine Lösung für Wustermark gefunden wurde. In konstruktiven Gesprächen ging es immer darum zu schauen, wie das Problem gelöst werden kann und nicht darum, wies es nicht geht. So ist es gelungen eine gemeinsam getragene Lösung zu entwickeln. Ich bin zufrieden, dass Wustermark am Netz bleibt, denn das ist gut für den ganzen Landkreis.“ Sein Dank gilt allen Beteiligten für die konstruktive Mitarbeit bei der Lösungsfindung.