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Jagdbehörde

Die untere Jagdbehörde dient der Durchsetzung der im Bundesjagdgesetz und im Landesjagdgesetz geregelten Wildhege, der zweckmäßigen Gestaltung von Jagdbezirken sowie einer weidgerechten Jagddurchführung. Weiterhin überwacht die untere Jagdbehörde den Wildhandel und führt die Aufsicht über die Jagdgenossenschaften.

Einen Auszug zu anfallenden Verwaltungsgebühren für Amtshandlungen der Unteren Jagdbehörde finden Sie hier.

 

Für die Ausübung der Jagd wird folgendes benötigt:

  • Jagderlaubnis für ein bestimmtes Jagdrevier (Pacht, Begehungsschein) oder eigenes Jagdgebiet
  • Erlaubnis der zuständigen Jagdbehörde (gültiger Jagdschein)

 

Einführung eines Onlineverfahrens für die Jagdstatistik ab dem Jagdjahr 2021/2022 sowie Wildmarken mit Strichcode ab dem Jagdjahr 2021/2022

Nähere Informationen finden Sie hier:

Handbuch Jagdstatistik Brandenburg für Anwender

Handbuch Jagdstatistik Brandenburg für Jäger

Informationsschreiben der obersten Jagdbehörde zur Digitalisierungsmaßnahmen im Bereich Jagd

 

Bachenprämie löst Erlegerprämie ab

Die Erlegerprämie läuft zum 31. März 2021 aus. Ab dem 01. April 2021 bis zum 31. März 2022 folgt nun die Bachenprämie.

Prämienfähig sind die Altersklassen 1 und 2 weiblich.

Es ist keine Referenzstrecke (wie noch bei der „Erlegerprämie“) notwendig.

Die Laufzeit beträgt 1 Jahr, vom 1. April 2021 bis zum 31. März 2022.

Fall- und Unfallwild werden nicht berücksichtigt.

Voraussetzungen für die Gewährung der Prämie sind die fristgerecht eingereichte Streckenstatistik sowie die vollständig ausgefüllten Antragsunterlagen durch den Antragsberechtigten (siehe dazu Punkt 3 des Erlasses*), insbesondere:

  • die Jagdstatistikmeldung über das Onlineportal (Erlass* unter 5.1.2  sowie § 3 Nr. 1 der Verwaltungsvereinbarung**),
  • der ausgefüllte Antrag (Anlage 1 zum Erlasses vom 04. Juni 2021*) als pdf.Datei zum Drucken, Antrag (Anlage 1 zum Erlasses vom 04. Juni 2021*) im Excel Format zum direkten Ausfüllen
  • der Jagdschein (Erlass* unter 5.1.3)
  • die Wildursprungsscheine im Original bzw. Durchschlag (keine Kopie),
  • rechtzeitig, zum Stichtag der Antragstellung bei der unteren Jagdbehörde: 30. April 2022.

Verspätet oder fristgerecht, aber unvollständig eingereichte Anträge werden abgelehnt.

Die Abwicklung erfolgt wie zuvor bei der Erlegerprämie zum Schwarzwild.

Alles Weitere entnehmen Sie bitte dem * "Erlass zur Verwaltungsvereinbarung über das Verfahren zur Gewährung einer Bachenprämie für erlegtes weibliches Schwarzwild der Altersklassen 1 und 2 zur Reduzierung der Schwarzwildbestände und der Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest" sowie der ** "Verwaltungsvereinbarung über das Verfahren einer Bachenprämie für erlegtes weibliches Schwarzwild der Altersklassen 1 und 2 zur Reduzierung der Schwarzwildbestände und der Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest im Land Brandenburg"

 

Jagd in befriedeten Bezirken

Hier finden Sie Informationen zu dem Thema  "Bejagung in befriedeten Bezirken" nebst Antragsformular sowie einen entsprechenden Hinweis über die Verabeitung Ihrer Daten gemäß DSGVO.

Schäden durch Wildtiere in der Ortslage

Zu diesem Thema haben wir hier ein Informationsblatt für Sie zusammengestellt.

 

Achtung:

Die überarbeiteten Formulare für die Abschussplanung 2020/2021 sowie die Formulare 110 bis 140 stehen Ihnen hier  zur Verfügung.

Die alten Formulare zur Abschussplanung und zur Streckenmeldung sind nicht mehr zu verwenden.

Bitte beachten Sie weiterhin, dass die Abschusspläne  in 3-facher Ausfertigung benötigt werden.

Ein Merk- bzw. Infoblatt für die Abgabe der Abschusspläne finden Sie hier.

Aktuelles:

  • Gesellschaftsjagden fallen nicht unter Veranstaltungen mit Unterhaltungscharakter und sind unter Berücksichtigung der Hygieneregeln zur Erfüllung des Schalenwildabschusses und zur Tierseuchenbekämpfung und –prävention weiterhin erlaubt.  Als unterstützendes Mittel im Planungs- und Durchführungsprozess von Gesellschaftsjagden hat die oberste Jagdbehörde ein Merkblatt für die Jägerschaft erarbeitet, welches ihnen die Durchführung der Jagden in dieser besonderen Zeit ermöglichen und erleichtern soll.    Weitere Informationen dazu finden Sie hier.
  • Gemäß § 26 Abs. 2 Nr. 7k der neuen Fassung der 7. Eindämmungsverordnung gilt für jagdberechtigte Personen, in Ausübung der Jagd, die AUSGANGSSPERRE von 22 Uhr bis 5 Uhr des Folgetages NICHT.
  • Verbot bleihaltiger Jagdmunition in Brandenburg: Seit dem 01.04.2021 gilt in Brandenburg das Verbot bleihaltiger Jagdgeschosse. Gemäß § 4 Abs. 11 Verordnung zur Durchführung des Jagdgesetzes für das Land Brandenburg (BbgJagdDV) darf verwendete Büchsenmunition auf der Jagd ab dem Jagdjahr 2021/2022 nicht mehr Blei als nach dem jeweiligen Stand der Technik unvermeidbar an den Wildkörper abgeben. Das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz teilte dem Landesjagdverband mit Schreiben vom 16.04.2021 sowie den unteren Jagdbehörden des Landes ausdrücklich mit, dass der Maßstab für die Einhaltung des Bleiminimierungsgebotes nicht eine bestimmte Jagdwaffe ist, sondern die generelle Verfügbarkeit von bleiminimierter Munition und geeigneter Waffen auf dem Markt. Im Ergebnis dürfen daher in Brandenburg seit dem 01.04.2021 keine Waffen, aus denen keine bleiminimierte Munition verschossen werden kann, für die Jagd auf Schalenwild mehr verwendet werden. Auf dem Schießstand hingegen ist die Verwendung von Bleigeschossen weiterhin möglich, da diese dort aufgefangen werden und nicht in den Naturkreislauf gelangen.