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Jagdbehörde

Die untere Jagdbehörde dient der Durchsetzung der im Bundesjagdgesetz und im Landesjagdgesetz geregelten Wildhege, der zweckmäßigen Gestaltung von Jagdbezirken sowie einer weidgerechten Jagddurchführung. Weiterhin überwacht die untere Jagdbehörde den Wildhandel und führt die Aufsicht über die Jagdgenossenschaften.

Einen Auszug zu anfallenden Verwaltungsgebühren für Amtshandlungen der Unteren Jagdbehörde finden Sie hier.

 

Alle wichtigen Informationen zur Beantragung eines Jagdscheines finden Sie:

 

Hinweis zur Jagdscheinerteilung 2021:

 

- !!! kein persönlicher Sprechtag !!! –

Aufgrund der Coronapandemie, der sich daraus ergebenden, notwendigen Maßnahmen zum Gesundheitsschutz und zur Aufrechterhaltung der Dienstfähigkeit der MitarbeiterInnen bietet die untere Jagdbehörde des Landkreises Havelland, bis auf weiteres, keinen persönlichen Sprechtag an.

Daher bitten wir Sie, uns Ihre Anträge auf Verlängerung Ihrer Jagdscheine ausschließlich per Post zukommen zu lassen. Nach erfolgter (Wieder-)erteilung, wird Ihr Jagdschein per Post zurückgesandt

Die Zahlung erfolgt im Anschluss kontaktlos, auf Grundlage eines entsprechend erstellten Gebührenbescheides.

Wir bitten Sie daher den Postweg zu nutzen oder die vollständigen Antragsunterlagen in einen der Briefkästen der Dienststellen des Landkreises Havelland einzuwerfen.

Aufgrund der Vielzahl der eingegangenen und eingehenden Anträge auf Erteilung von Jagdscheinen (aktuell ca. 400 Stück), wird Abarbeitung einige Zeit in Anspruch nehmen. Die Anträge werden nach Posteingang abgearbeitet. 

Wir bitten Sie daher, von Nachfragen zum jeweiligen Sachstand abzusehen, um die Bearbeitung nicht unnötig zu verzögern.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

 

Für die Ausübung der Jagd wird folgendes benötigt:

  • Jagderlaubnis für ein bestimmtes Jagdrevier (Pacht, Begehungsschein) oder eigenes Jagdgebiet
  • Erlaubnis der zuständigen Jagdbehörde (gültiger Jagdschein)

 

Jagd in befriedeten Bezirken

Hier finden Sie Informationen zu dem Thema  "Bejagung in befriedeten Bezirken" nebst Antragsformular sowie einen entsprechenden Hinweis über die Verabeitung Ihrer Daten gemäß DSGVO.

Schäden durch Wildtiere in der Ortslage

Zu diesem Thema haben wir hier ein Informationsblatt für Sie zusammengestellt.

 

Achtung:

Die überarbeiteten Formulare für die Abschussplanung 2020/2021 sowie die Formulare 110 bis 140 stehen Ihnen hier  zur Verfügung.

Die alten Formulare zur Abschussplanung und zur Streckenmeldung sind nicht mehr zu verwenden.

Bitte beachten Sie weiterhin, dass die Abschusspläne  in 3-facher Ausfertigung benötigt werden.

Ein Merk- bzw. Infoblatt für die Abgabe der Abschusspläne finden Sie hier.

Aktuelles:

  • Gesellschaftsjagden fallen nicht unter Veranstaltungen mit Unterhaltungscharakter und sind unter Berücksichtigung der Hygieneregeln zur Erfüllung des Schalenwildabschusses und zur Tierseuchenbekämpfung und –prävention weiterhin erlaubt.  Als unterstützendes Mittel im Planungs- und Durchführungsprozess von Gesellschaftsjagden hat die oberste Jagdbehörde ein Merkblatt für die Jägerschaft erarbeitet, welches ihnen die Durchführung der Jagden in dieser besonderen Zeit ermöglichen und erleichtern soll.    Weitere Informationen dazu finden Sie hier.
  • Gemäß § 26 Abs. 2 Nr. 7k der neuen Fassung der 7. Eindämmungsverordnung gilt für jagdberechtigte Personen, in Ausübung der Jagd, die AUSGANGSSPERRE von 22 Uhr bis 5 Uhr des Folgetages NICHT.
  • Verbot bleihaltiger Jagdmunition in Brandenburg: Seit dem 01.04.2021 gilt in Brandenburg das Verbot bleihaltiger Jagdgeschosse. Gemäß § 4 Abs. 11 Verordnung zur Durchführung des Jagdgesetzes für das Land Brandenburg (BbgJagdDV) darf verwendete Büchsenmunition auf der Jagd ab dem Jagdjahr 2021/2022 nicht mehr Blei als nach dem jeweiligen Stand der Technik unvermeidbar an den Wildkörper abgeben. Das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz teilte dem Landesjagdverband mit Schreiben vom 16.04.2021 sowie den unteren Jagdbehörden des Landes ausdrücklich mit, dass der Maßstab für die Einhaltung des Bleiminimierungsgebotes nicht eine bestimmte Jagdwaffe ist, sondern die generelle Verfügbarkeit von bleiminimierter Munition und geeigneter Waffen auf dem Markt. Im Ergebnis dürfen daher in Brandenburg seit dem 01.04.2021 keine Waffen, aus denen keine bleiminimierte Munition verschossen werden kann, für die Jagd auf Schalenwild mehr verwendet werden. Auf dem Schießstand hingegen ist die Verwendung von Bleigeschossen weiterhin möglich, da diese dort aufgefangen werden und nicht in den Naturkreislauf gelangen.