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Nutzen der Agrarstatistik

Die Besondere Ernte- und Qualitätsermittlung hat in Verbindung mit der Bodennutzungshaupterhebung und der Ernte- und Betriebsberichterstattung für Feldfrüchte und Grünland die Aufgabe, zu einem möglichst frühen Zeitpunkt objektive und unverzerrte Angaben über die Menge und die Qualität der Ernte ausgewählter wichtiger Fruchtarten für das gesamte Bundesgebiet und für die Länder zu liefern. Aufgrund der steigenden Bedeutung eines vorsorgenden Verbraucherschutzes stehen die Qualitätsfaktoren immer mehr im Vordergrund. Hierbei stehen Risiken für die menschliche Gesundheit im Mittelpunkt. Daneben werden Aspekte der tierischen Gesundheit berücksichtigt.

Besondere Ernteermittlunge (BEE)

Ausgewählte Landwirte werden durch das Amt für Landwirtschaft aufgefordert bestimmte Ernteproben zu nehmen. Diese werden dann zum Teil im Landeslabor u.a. auf Schadstoffbefall untersucht.

Die Ergebnisse der BEE sind unverzichtbar für die Ermittlung der Versorgungssituation.

Außerdem wird mit ihrer Hilfe eine bessere Markttransparenz erzielt, was sowohl im Interesse der Erzeuger als auch der Verbraucher liegt.

Ernte- und Berichterstattung (EBE)

Die Ernte- und Betriebsberichterstattung für Feldfrüchte und Grünland wird jährlich in den Monaten April, Juni, Juli August, Oktober, November und Dezember durchgeführt.

Sie liefert Informationen, die zusammen mit den Ergebnissen der Bodennutzungshaupterhebung die Grundlagen für die Vorausschätzung und Berechnung der Erntemengen bilden.

Ihre Ergebnisse sind für die landwirtschaftliche Gesamtrechnung und für die Beschreibung der heimischen Landwirtschaft unverzichtbar.

Ebenfalls im Rahmen dieser Berichterstattung werden Angaben zu den Anbauflächen und Vorräten einzelner Feldfruchtarten erhoben.

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