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Corona-Schutzimpfung beim Hausarzt

Hausärzte haben die Möglichkeit Corona-Schutzimpfungen für ihre Patienten anzubieten. Hier empfiehlt sich eine direkte Nachfrage beim eigenen Hausarzt. Eine Auswahl impfender Ärzte der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg ist im Internet unter https://www.kvbb.de/patienten/impfpraxen/ zu finden.

 

Impfstellen im Havelland

Der Landkreis Havelland hat in Zusammenarbeit mit der Johanniter-Unfall-Hilfe drei Impfstellen eingerichtet. Es besteht dort die Möglichkeit einer Corona-Schutzimpfung nach vorheriger Terminvereinbarung. Termine können montags bis freitags (außer Feiertage) ab 9 Uhr unter der Telefonnummer 03385/ 551-7191 vereinbart werden. Eine spontane Impfung ohne vorherige Terminvereinbarung ist in den Impfstellen nicht möglich.

  • Impfstelle Falkensee:
    Stadthalle in Falkensee, Scharenbergstraße 15 (Eingang über den Campusplatz)
  • Impfstelle Nauen (ab 29.12.21):
    Café des Stadtbades in Nauen, Karl-Thon-Straße 20
  • Impfstelle Rathenow:
    Ladenlokal in Rathenow, Berliner Straße 75-76 B

In den Impfstellen sind je nach Verfügbarkeit der Impfstoffe Erst-, Zweit- sowie Booster-Impfungen möglich. Bei Personen im Alter von über 30 Jahren wird dabei grundsätzlich der Impfstoff von Moderna, bei unter 30-Jährigen der von Biontech verwendet. Laut Stiko (Ständige Impfkommission) sollten sich Menschen in Deutschland grundsätzlich drei Monate nach ihrer Grundimmunisierung boostern lassen.

Personen, die mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson geimpft wurden, können bereits vier Wochen nach der ersten Spritze die zweite Impfung  bekommen. Für Unter-30-Jährige sollte demnach allerdings nur Biontech verwendet werden, für Über-30-Jährige wird auch Moderna empfohlen. Nach drei Monaten sollte man sich übrigens eine dritte Spritze (den Booster) geben lassen, so die Stiko. Auch dann empfiehlt sie Unter-30-Jährigen nur den Impfstoff von Biontech - bei Älteren betrachtet sie Moderna als "gleichwertig".

Für alle, die einen Termin haben, ist es ausreichend ungefähr fünf Minuten vor dem vereinbarten Termin vor Ort zu sein. Die Impflinge sind aufgefordert, zur Impfung Impfausweis, Versichertenkarte sowie Personalausweis mitzubringen. Im Idealfall haben sie zudem die unter https://brandenburg-impft.de/bb-impft/de/downloads/  befindlichen Dokumente für die Impfstoffe von Moderna und Biontech ausgefüllt und unterschrieben dabei. Personen, die Corona-typische Symptome aufweisen, sollten keinen Impftermin vereinbaren bzw. einen bereits vereinbarten Termin nicht wahrnehmen.

 

Erleichterungen für Geimpfte

Entsprechend der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung des Bundes gelten für Geimpfte und Genesene seit dem 9. Mai 2021 Ausnahmen von den Corona-Schutzmaßnahmen. Für sie gelten grundsätzlich Ausnahmen von den Kontakt- und möglichen Ausgangsbeschränkungen. So werden sie zum Beispiel bei privaten Zusammenkünften nicht mitgezählt. Dort wo ein negativer Corona-Test Voraussetzung ist, sollen Geimpfte und Genesene mit negativ Getesteten gleichgestellt werden. Damit müssen sie kein aktuelles negatives Testergebnis vorweisen. Auch Quarantäne-Pflichten gelten nicht für Geimpfte und Genesene, etwa bei Einreisen aus dem Ausland. Dies gilt allerdings nicht für Reisen aus sogenannten Virusvarianten-Gebieten.

Geimpfte müssen für die genannten Ausnahmen einen mindestens 14-tägigen, vollständigen Corona-Impfschutz nachweisen, zum Beispiel mit dem Impfpass. Genesene benötigen den Nachweis für einen positiven PCR-Test, der mindestens 28 Tage und maximal sechs Monate zurückliegt. Keine Erleichterungen für geimpfte, genesene und getestete Personen gibt es unterdessen beim Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung und beim Einhalten des Abstandsgebotes.