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Neue Corona-Fälle im Havelland

Nachdem noch zu Beginn der Woche keine aktive Corona-Infektion im Landkreis Havelland bekannt war, sind nun erstmals seit rund drei Wochen wieder Neuinfektionen festgestellt worden. Sieben neue, bestätigte Fälle wurden bis zum Freitagvormittag gemeldet.

Nachdem noch zu Beginn der Woche keine aktive Corona-Infektion im Landkreis Havelland bekannt war, sind nun erstmals seit rund drei Wochen wieder Neuinfektionen festgestellt worden. Sieben neue, bestätigte Fälle wurden bis zum Freitagvormittag gemeldet.

Besondere Auswirkungen hatte einer der neuen Corona-Fälle auf eine Kita im Premnitzer Ortsteil Döberitz, die am Donnerstag vorübergehend schließen musste. Das Gesundheitsamt des Landkreises ermittelte die Kinder und Mitarbeiter der Einrichtung, die mit der infizierten Person direkten Kontakt hatten und stellte sie unter Quarantäne. Das übrige Personal sowie die nicht betroffenen Kinder können am Montag wieder in die Kita zurückkehren.

Ein weiterer Erkrankter ist derweil Schüler des Marie-Curie-Gymnasiums in Dallgow-Döberitz. Hier wurden infolge der festgestellten Infektion für die Mitschüler des Kurses sowie die unterrichtenden Lehrer eine Quarantäne angeordnet. Gleiches gilt für weitere Kontaktpersonen des Betroffenen. Der übrige Schulbetrieb kann unterdessen fortgesetzt werden.

Aktuell sind am Freitag außerdem zwei Corona-Infektionen in einer Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber in Nauen bekannt geworden. Das havelländische Gesundheitsamt ermittelt derzeit die Kontaktketten, um zu entscheiden, welche Bewohner unter Quarantäne gestellt werden müssen und welche weiteren Maßnahmen eventuell notwendig sind.

Auch die übrigen im Landkreis derzeit am Coronavirus erkrankten Personen sowie deren ermittelte Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne und werden vom Gesundheitsamt regelmäßig überwacht.

„Die neu aufgetretenen Fälle zeigen, dass wir nach wie vor mitten in der Pandemie sind“, sagt Landrat Roger Lewandowski. Trotz der zuletzt erfolgten Lockerungen der Corona-Beschränkungen sei ein umsichtiger und verantwortungsvoller Umgang mit der Situation weiterhin angesagt. „Abstands- und Hygieneregeln sind nach wie vor von allen Bürgerinnen und Bürgern einzuhalten“, so der Landrat.