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Krisenstab koordiniert Corona-Vorgehen im Havelland

Ein zehnköpfiger Krisenstab koordiniert im Landkreis Havelland das Vorgehen in Zeiten der Corona-Pandemie. Seit Mitte März befassen sich die Mitglieder täglich mit aktuellen Fragen rund um das Corona-Geschehen.

Ein zehnköpfiger Krisenstab koordiniert im Landkreis Havelland das Vorgehen in Zeiten der Corona-Pandemie. Seit Mitte März befassen sich die Mitglieder täglich mit aktuellen Fragen rund um das Corona-Geschehen. Unter Leitung des Beigeordneten Dr. Henning Kellner steht der Stab in engem Austausch mit dem havelländischen Gesundheitsamt, den Kommunen des Havellandes sowie der Bundeswehr durch das Kreisverbindungskommando Havelland und dem Interministeriellen Koordinierungsstab der Brandenburger Landesregierung.

Regelmäßige Telefonkonferenzen gehören daher zum Alltag im Krisenstab. Darüber hinaus beantworten die Stabsmitglieder täglich zahlreiche E-Mails, klären offene Fragen und suchen Lösungen für auftretende Probleme. „Unser Stab hat die Lage gut im Griff“, sagt Landrat Roger Lewandowski. Alle Mitglieder des Krisenstabes gehören auch dem Katastrophenschutzstab des Landkreises an, der in jährlichen Ausbildungen verschiedene Szenarien in Übungen durchspielt und sich so auf einen möglichen Ernstfall vorbereitet. Davon profitiert nun auch die Arbeit im Corona-Krisenstab. Die Arbeitsverteilung erfolgt nach einer klaren Struktur. Jeder kennt seine Aufgaben und kann diese selbstständig abarbeiten.

Eine der wichtigsten Aufgaben während der Corona-Pandemie ist die Beschaffung von persönlicher Schutzausstattung, zum Beispiel Atemschutzmasken, Einweganzügen oder auch Desinfektionsmittel. Verwaltungsintern organisiert der Krisenstab auch die zeitweise Umsetzung von Mitarbeitern zur Verstärkung des Gesundheitsamtes, etwa für die Teams, die telefonisch Kontakt zu den am Coronavirus erkrankten Menschen halten und die Nachverfolgung von Infektionsketten durchführen.

Die aktuelle Lage im Blick

Wichtig ist zudem, stets die aktuelle Informationslage im Blick zu haben. Auch hierfür gibt es im Stab entsprechende Spezialisten, die alle offiziellen Informationen zusammentragen, sie auswerten und je nach Adressat passend weiterverteilen. In diesem Zusammenhang entsteht auch ein täglicher Lagebericht, der unter anderem an die Kommunen im Havelland sowie an die Polizei, Hilfsorganisationen und andere Behörden gesendet wird.

Eine Schnittstelle mit Informationen für die Öffentlichkeit, die sowohl die Pressestelle als auch die Bürgerservicebüros des Landkreises Havelland auf dem Laufenden hält, gibt es ebenfalls im Krisenstab. Auch zu anderen Teilen der Kreisverwaltung, die ebenso mit Fragen rund um den Coronavirus zu tun haben – allen voran das Gesundheitsamt, aber zum Beispiel auch Ordnungs- und Schulverwaltungsamt – hält der Stab engen Kontakt.

„Die Havelländer haben im Moment viele Detailfragen zur Auslegung der Corona-Eindämmungsverordnung  sowie den Bestimmungen für Schulen und Kitas“, sagt Landrat Lewandowski. Die Mitarbeiter der Kreisverwaltung stehen hierbei weiterhin als Ansprechpartner bereit und nehmen sich dieser Fragen an. „Ich möchte daher allen Verwaltungsmitarbeitern ausdrücklich für ihren auch unter den derzeit schwierigen Bedingungen engagierten Einsatz danken, besonders den Kolleginnen und Kollegen des Krisenstabes und des Gesundheitsamtes.“

Allgemeine Handlungsempfehlungen und weitere Informationen zum Coronavirus hat der Landkreis Havelland im Internet unter www.havelland.de/coronavirus für die Bürgerinnen und  Bürger zusammengetragen.