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Landrat informiert sich über Tourismus und andere Themen im Amt Rhinow

In Görne begann am Donnerstag, den 9. Juli 2020, der Besuch von Landrat Roger Lewandowski im Amt Rhinow. Imker Michael Meyer richtet dort die alte Dorfschmiede zu einer „Honigschmiede“ her. Im Jahr 2014 startete der Freizeitimker mit vier Bienenvölkern, heute sind es mehr als 40. Ein Bienenvolk liefert dabei pro Jahr in der Regel 20 bis 30 Kilogramm Honig. Michael Meyer engagiert sich zudem als Vorsitzender des Imkervereins Friesack und hat auch schon mehrfach an der Internationalen Grünen Woche teilgenommen.

In Görne begann am Donnerstag, den 9. Juli 2020, der Besuch von Landrat Roger Lewandowski im Amt Rhinow. Imker Michael Meyer richtet dort die alte Dorfschmiede zu einer „Honigschmiede“ her. Im Jahr 2014 startete der Freizeitimker mit vier Bienenvölkern, heute sind es mehr als 40. Ein Bienenvolk liefert dabei pro Jahr in der Regel 20 bis 30 Kilogramm Honig. Michael Meyer engagiert sich zudem als Vorsitzender des Imkervereins Friesack und hat auch schon mehrfach an der Internationalen Grünen Woche teilgenommen.

Nach dem Besuch in Görne ging es für den Landrat weiter in die Gemeinde Gollenberg, wo er sich mit dem Bürgermeister Prof. Dr. Wolfgang Nitsche und dem Stöllner Ortsvorsteher Ingo Dahlmann austauschte. Im Anschluss führte ihn sein Weg nach Hohennauen. Er besichtigte dort die neugestaltete Badestelle und sprach mit dem Ortsvorsteher Norris Wagenschütz und Alexis Korn, dem Inhaber des Fischrestaurants „Strandgut“, über das Thema Tourismus. Der zunehmende Wassertourismus beschäftigt auch die Freiwillige Feuerwehr in Hohennauen, die Landrat Roger Lewandowski im Anschluss besuchte. 19 aktive Einsatzkräfte hat die Wehr im Moment, berichtete ihm Ortswehrführer Guido Kujath.

Nächste Station war dann die Lilienthal-Grundschule in Rhinow. Im Fokus standen hierbei die Themen Digitalisierung und Breitbandausbau. Entsprechend einer Richtlinie des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport zur Umsetzung des DigitalPakts Schule 2019-2024 stehen in diesem Bereich im Land Brandenburg rund 151 Millionen Euro Bundesförderung zur Verfügung, die abhängig von den Schülerzahlen verteilt werden. Für die beiden Grundschulen im Amt Rhinow bedeutet das eine mögliche Maximalförderung von gut 110.000 Euro, rund 65.000 Euro davon für die Lilienthal-Grundschule.

„Die Digitalisierung spielt im Bildungsbereich eine immer größere Rolle. Daher ist es wichtig, dass unsere Schulen auch entsprechend ausgestattet werden“, sagt Roger Lewandowski. Für den notwendigen Breitbandausbau an den havelländischen Bildungseinrichtungen hat der Landkreis die Weichen bereits gestellt. Durch einen Kreistagsbeschluss konnte hierfür zu Beginn des Jahres der Startschuss für die Feinplanung erfolgen.

Auch in Gülpe machte der Landrat bei seiner Tour durch das Amt Rhinow Halt. Auf dem Sportplatz hätte dort in diesem Jahr der 10. Westhavelländische Astrotreff stattgefunden. Coronabedingt ist dies nicht möglich. Sterne kann man sich aber trotzdem anschauen vom Sportplatz, wo drei Wohnmobilstellplätze geschaffen wurden. Und auch vom Biwak-Platz an der Gülper Havel hat man einen schönen Blick in den Sternenhimmel. Viele Sternengucker kommen auch in die Kreativoase nach Gülpe. Malerin Jordis Hammer ist Leiterin der Pension mit Atelier und außerdem Vorsitzende des Vereins Kunst und Kultur Havelland. Der Verein engagiert sich für mehr Beobachtungsplätze in Gülpe auf dem ehemaligen Gartenland.

Zum Abschluss des Tages ging es nach Großderschau, wo die Dossebrücke das Ziel des Landrats war. Er erkundigte sich nach einem neuen, überregional geplanten Tourismusprojekt mit Kanutouren. „Das Naturerlebnis macht das Havelland zu einer beliebten Reiseregion. Die Sicherstellung der dafür notwendigen Infrastruktur gehört deshalb zu den Kernelementen unserer Strategieentwicklung“, so Lewandowski.