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Öffentlicher Feldtag zu Methoden der Humus-Regeneration

Der Landkreis Havelland und der Kreisbauernverband Havelland laden am Freitag, den 6. September 2019, von 13 bis 18 Uhr zu einem öffentlichen Feldtag nach Seeblick und Gülpe ein. Dabei gibt es eine Schulung zu Methoden der Humus-Regeneration, die sich gezielt an Landwirte der Region richtet.

Der Landkreis Havelland und der Kreisbauernverband Havelland laden am Freitag, den 6. September 2019, von 13 bis 18 Uhr zu einem öffentlichen Feldtag nach Seeblick und Gülpe ein. Dabei gibt es eine Schulung zu Methoden der Humus-Regeneration, die sich gezielt an Landwirte der Region richtet. Auch interessierte Gärtner, die beim heimischen Gemüseanbau humusaufbauende Methoden anwenden möchten, sind eingeladen. Los geht es um 13 Uhr bei der Agrargenossenschaft Gülpe, Pareyer Straße 7 in Gülpe.

Nicht nur der Sommer 2018, sondern auch der Sommer 2019 zeigt, dass der Klimawandel nicht mehr nur Zukunftsmusik, sondern bereits präsent ist. Besonders das Land Brandenburg mit seinen überwiegend sandigen Böden ist anfällig für die Folgen des Klimawandels. Diese äußern sich in immer längeren Dürreperioden im Sommer und können sich auch in Zukunft negativ auf die Ernten hiesiger Landwirtschaftsbetriebe auswirken.

Im Westhavelland stellen sich Landwirte dieser Herausforderung im Rahmen eines Klimaschutzprojektes des Landkreises Havelland. Seit 2015 arbeiten konventionelle und biodynamische Betriebe daran, auf ihren Feldern die Humusgehalte zu erhöhen, die für eine Bindung von Kohlenstoff und Nährstoffen sorgen. Dies führt nicht nur zu einer besseren Klimabilanz. Ein aktiveres Bodenleben und Ertragssteigerungen sind nachweislich die Folge.

Damit auch weitere Landwirte die Vorteile dieser Form der Landbewirtschaftung kennenlernen, laden der Landkreis Havelland und der Kreisbauernverband nun zum gemeinsamen öffentlichen Feldtag ein. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, Anmeldungen werden bis zum 30. August 2019 per E-Mail unter klimaschutz@havelland.de sowie telefonisch unter 03321/403 5435 entgegengenommen.