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Die Uferbefestigung zeugt noch heute davon, dass an der Promenade in Premnitz nicht immer nur Freizeitkapitäne anlegten. Am Hafen lagen Frachtkähne vor Ort, brachten Rohmaterialien für die entstehende und wachsende
Industrie der Stadt. Mit der Umgestaltung bis hin zur BUGA 2015 erhielt die Industriestadt eine einladende Promenade.

2015 schaute man in Premnitz auf 100 Jahre Industriegeschichte zurück. Mit einer Pulverfabrik startete die Entwicklung des Industriestandortes 1915. In den Folgejahren entstand auch die Hafenbahn samt Hafenbrücke, die heute noch als Wahrzeichen der Stadt gilt. Der Hafen war so mit den Industrie-Anlagen verbunden.

Die Entwicklung des Ortes zeigt sich auch in der Geschichte des Hafens. Aus Kapazitätsgründen wurde der Hafen in den Jahren 1934 und 1935 neu angelegt. Er zog an jene Stelle, an der die Premnitzer gern verweilen mit Blick auf Havel und Havelwiesen. Der Hafen wurde bis in die 1970er Jahre für die I.G. Farbenindustrie und den volkseigenen Betrieb Friedrich Engels genutzt. Danach erfolgte die erste Umgestaltung zu einem öffentlichen Bereich.

Das Pumpenhäuschen wurde farblich nach Entwürfen von Premnitzer Schülern gestaltet und im Jahr der BUGA mit einer Aussichtplattform aufgewertet. Skulpturen zieren die Promenade. Blühwiese, zahlreiche Bänke, viel Grün und in der Verlängerung mit Spielplätzen ausgestattet, lädt die Promenade in Premnitz zu einem entspannten Rundgang ein.

 

Der Hafen in Premnitz